In guten Händen guter Hoffnung
Die Hebammenzentrale Stadt und Landkreis Schweinfurt bietet verlässliche Unterstützung rund um Schwangerschaft und Wochenbett. Sie vernetzt Hebammen, Familien und regionale Hilfsangebote, damit der Start ins Leben gut gelingt.
Wenn der Schwangerschaftstest positiv ausfällt, ist die Freude oft groß. Gleichzeitig tauchen viele Fragen auf: Wer begleitet mich durch Schwangerschaft und Wochenbett? Wie finde ich eine Hebamme? Und was passiert, wenn alle schon ausgebucht sind? Genau hier setzt die Hebammenzentrale an. Sie ist eine wichtige Anlaufstelle für werdende Eltern in der Region und unterstützt Familien dabei, gut ins Leben mit Baby zu starten.
Hebammen sind für Schwangere und junge Familien unverzichtbar. Sie begleiten vor und nach der Geburt, geben Sicherheit und Orientierung. Gleichzeitig ist es manchmal schwierig, eine Hebamme zu finden, auch in Unterfranken.

„Genau hier wollen wir unterstützen“, erklärt Stefanie Meisner, Koordinatorin der Hebammenzentrale. Ziel sei es, Frauen den Zugang zu einer Hebamme zu erleichtern und diese zugleich in ihrer Arbeit zu entlasten.

Die Hebammenzentrale vermittelt zwischen Angebot und Nachfrage. Träger ist das Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt, finanziert wird das Angebot überwiegend aus öffentlichen Mitteln. Für Schwangere und Familien ist die Vermittlung kostenlos. Frauen aus Stadt und Landkreis können sich frühzeitig melden. Ein strukturiertes Verfahren erfasst individuelle Wünsche, etwa ob eine Betreuung in der Schwangerschaft sowie im Wochenbett gesucht wird oder ob es um die Suche nach Kursen geht.
Zur Verfügung steht ein Netzwerk von rund 34 freiberuflichen Hebammen. „Die Hebammen entscheiden selbst über ihre Kapazitäten“, sagt Barbara Zottmann, Hebamme und Teil des Netzwerks. „Die Zentrale bündelt die Anfragen und verteilt sie fair. Das spart Zeit und entlastet alle Beteiligten.“ Wenn Kapazitäten ausgeschöpft sind, arbeitet die Hebammenzentrale mit Wartelisten und fragt regelmäßig nach neuen freien Plätzen.
Ein besonderes Angebot ist der mobile Hebammendienst. Er richtet sich an Frauen, die keine feste Hebamme finden konnten, insbesondere nach der Geburt. Mehrmals pro Woche, auch an Feiertagen, steht eine Hebamme für Hausbesuche bereit. „Der mobile Dienst ist keine vollständige Ersatzbetreuung, aber eine wichtige Unterstützung“, erklärt Barbara Sieber, Hebamme bei der Hebammenzentrale.
Eng vernetzt ist die Zentrale zudem mit regionalen Hilfsangeboten wie Frühen Hilfen, Jugendamt und Beratungsstellen. So können Familien frühzeitig erreicht und Versorgungslücken geschlossen werden. Neu ist die „Frühchenkiste“, die Kleidung für Frühgeborene zum Verleih anbietet.
Rund 900 Anfragen pro Jahr zeigen: Das Angebot wird angenommen. Der wichtigste Rat an werdende Eltern lautet, frühzeitig Kontakt aufzunehmen. Denn gute Begleitung von Anfang an kann viel bewirken – für die Gesundheit von Mutter und Kind und für einen sicheren Start ins Familienleben.
Hebammenzentrale Stadt und Landkreis Schweinfurt
Gustav-Adolf-Straße 8
97422 Schweinfurt
Telefon 0151-507 950 22
E-Mail [email protected]
Website www.hebammenzentrale-schweinfurt.de

