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Wegweisend!

20 Jahre Kinder- und Jugendpsychiatrie am Leopoldina-Krankenhaus

Zum Jubiläum der KJPP, deren Versorgungsauftrag die Stadt Schweinfurt sowie die Landkreise Bad Kissingen, Haßberge, Rhön-Grabfeld und Schweinfurt umfasst, kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Stadt, Landkreis, Landespolitik und Krankenhausleitung zusammen: Stefan Rottmann (einer der stellv. Landräte des Landkreises Schweinfurt), Ralf Hofmann (Oberbürgermeister der Stadt Schweinfurt), PD Dr. med. Wolfgang Briegel (Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie), Michael Ziegler (Landrat des Landkreises Haßberge), Jürgen Winter (Geschäftsführer Leopoldina-Krankenhaus), Paul Knoblach (MdL) und Martina Gießübel (MdL) (Foto: Petra Hobner)

Seit zwei Jahrzehnten ist die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt eine wichtige Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche und Familien in ­seelischen Krisen.

Ende Juli feierte die Klinik ihr ­20-jähriges Bestehen mit einem Festakt. Gäste aus Politik, Gesundheitswesen, Jugendhilfe, Schulen und weiteren Partnerinstitutionen kamen zusammen, um auf die Entwicklung der vergangenen Jahre zu blicken.

Seit ihrer Eröffnung im Juli 2006 hat sich die Klinik stark weiterentwickelt: Aus einer neu gegründeten Abteilung mit zunächst vier Mitarbeitenden ist eine etablierte Einrichtung mit einem multiprofessionellen Team geworden. Heute werden dort Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen ­psychischen Belastungen behandelt – etwa bei Ängsten, Depressionen, Essstörungen, Aufmerksamkeitsstörungen, Traumafolgen oder akuten Krisen.

Wie groß der Bedarf ist, zeigen die Zahlen: Jährlich werden mehr als 1.000 Fälle ambulant, rund 125 teilstationär und mehr als 250 stationär betreut. Zur Klinik gehören unter anderem eine Ambulanz, ­tagesklinische Angebote, stationäre Plätze sowie ein geschützter Bereich für besondere Krisensituationen.

Leopoldina-Geschäftsführer Jürgen Winter würdigte beim Festakt die Arbeit des Teams und betonte die Bedeutung der Klinik für die Region. Auch Klinikleiter und Gründungschefarzt PD Dr. Wolfgang Briegel blickte auf die vergangenen 20 Jahre zurück. ­Besonders wichtig sei die enge ­Zusammenarbeit von Medizin, Familie, Schule und Jugendhilfe. „Enge Vernetzung ist essentiell“, so Briegel.

Als eine der großen ­Zukunftsaufgaben nannte er das Aufwachsen in einer digitalisierten Welt. Prävention, Medienkompetenz und gut erreichbare Hilfsangebote werden dabei weiter an Bedeutung gewinnen. Oberbürgermeister Ralf Hofmann bezeichnete die Klinik als wichtigen „Anker“ für Kinder, Jugendliche und Eltern in schwierigen Lebensphasen. Musikalisch begleitet wurde der Festakt von Patientinnen aus der Musiktherapie.

Video zum Thema PCIT:

Foto: Marc Hanson

Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

Chefarzt
PD Dr. med. Wolfgang Briegel

Telefon 09721 720-3374
Fax 09721 720-2901
E-Mail: [email protected]

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