Im Brustton der Zuversicht
Die Diagnose Brustkrebs verändert das Leben von einer Minute zur anderen. Es drängen sich viele Fragen auf, aber es gibt auch Antworten. Das zertifizierte Brustkrebszentrum Schweinfurt bietet Orientierung, Sicherheit und starke Begleitung.
Brustkrebs ist die häufigste Tumorerkrankung bei Frauen. Die gute Nachricht: Wird er früh entdeckt, sind die Heilungschancen sehr hoch. Deshalb spielt neben der Früherkennung im Mammographie-Screening auch Aufmerksamkeit eine große Rolle, sowohl bei der Selbstuntersuchung als auch im Umgang mit ersten sichtbaren Veränderungen der Brust.
Brustkrebs entsteht, wenn sich Zellen im Brustgewebe unkontrolliert teilen und verändern. Entscheidend für die Therapieplanung sind Tumorgröße, Tumorbiologie wie Hormonrezeptorstatus oder HER2-Status und eventuelle Absiedlungen z. B. in Lymphknoten. Durch die Bestimmung dieser Merkmale kann die Behandlung gezielter erfolgen. Von der Vorbehandlung und der Operation über antihormonelle oder chemotherapeutische Verfahren bis hin zu neueren Therapien z.B. mit Antikörpern. „Brustkrebs ist für jede Frau ein tiefer Einschnitt. Unsere Aufgabe ist es, medizinische Klarheit und Expertise mit Zugewandtheit zu verbinden“, betont Prof. Schrauder, neuer Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Gerade die erste Zeit zwischen Verdacht und Diagnose erlebt er als besonders sensibel: „Wir möchten, dass keine Patientin sich allein gelassen fühlt. Eine transparente Aufklärung, Eingehen auf Fragen und klare Schritte geben Sicherheit.“ Emotionale Unterstützung durch Pflegende, Ärztinnen und Ärzte, die Psychoonkologie, die Seelsorge oder einfach nur durch ein geschenktes Herzkissen, das nach der Operation den Druck auf die Wunde lindert und seit Jahren von den Landfrauen Bad Kissingen genäht wird, vermitteln Halt.

Die Symptome eines Hirntumors sind vielfältig und oft unspezifisch. Kopfschmerzen, neu auftretende epileptische Anfälle, Sehstörungen, Sprachprobleme oder Veränderungen der Persönlichkeit können mögliche Hinweise sein. Welche Beschwerden auftreten, hängt davon ab, in welchem Bereich des Gehirns der Tumor liegt und wie schnell er wächst. Gerade deshalb sind eine sorgfältige medizinische Abklärung und die Vorbereitung der Operation besonders wichtig.
Das Beispiel von Frau L., 48 Jahre, ist ganz typisch: beim Eincremen bemerkt sie einen kleinen, verhärteten Knoten in der linken Brust. Die letzte Kontrolle beim Gynäkologen liegt noch nicht lange zurück, dennoch lässt sie den Befund abklären. Nach Mammographie, Ultraschall und einer Stanzbiopsie wird ein hormonrezeptorpositiver Tumor festgestellt. Dieser Typ ist in vielen Fällen gut behandelbar. Für Frau L. bedeutet das zunächst eine brusterhaltende Operation, gefolgt von einer zielgerichteten antihormonellen Therapie und Brustbestrahlung, die das Rückfallrisiko weiter senkt. Bereits wenige Wochen nach der Diagnose hat sie einen klaren Therapieplan, der medizinisch begründet und verständlich aufgebaut ist.
Im Brustkrebszentrum Schweinfurt werden Diagnostik und Therapieentscheidungen interdisziplinär abgestimmt. Bildgebende Verfahren, pathologische Befunde und leitlinienbasierte Therapieoptionen fließen in einem strukturierten Prozess zusammen. So entsteht für jede Patientin ein präziser, individuell sinnvoller Behandlungsweg. Regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen schließen sich an, um mögliche Rückfälle frühzeitig zu erkennen. Brustkrebs ist eine ernste Diagnose, aber häufig auch eine Erkrankung mit guten Behandlungsoptionen und Perspektiven. Im zertifizierten Brustkrebszentrum Schweinfurt entsteht aus einem Befund ein klarer, fachlich fundierter Weg – im Brustton der Zuversicht.
Brustkrebszentrum Schweinfurt auf einen Blick von A wie Abklärung bis N wie Nachsorge
Das zertifizierte Brustkrebszentrum Schweinfurt bietet eine leitliniengerechte, interdisziplinär abgestimmte Versorgung. Diagnostik, Therapieplanung und Behandlung erfolgen an einem Standort und nach strukturierten Abläufen.
Video zum Thema Brustkrebs
Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Chefarzt
Prof. Dr. med. Michael G. Schrauder
Sekretariat
Melanie Schramm, Rebekka Holzinger
Telefon 09721 720-2132
Fax 09721 720-2136
E-Mail [email protected]

